Erkenntnisse aus SINEOS Website Audits und typische Ursachen für Probleme
Beispiel 1
Viele Agenturen präsentieren sich nach außen überzeugend durch ihren Namen, die Teamgröße oder beeindruckende Referenzen. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass die tatsächliche Umsetzungsqualität im Hintergrund stark variieren kann. Unterschiedliche Entwickler mit unterschiedlichen Erfahrungslevels führen oft zu schwankenden Ergebnissen von Projekt zu Projekt.
Dies kann dazu führen, dass Anwendungen nicht das gewünschte Qualitätsniveau erreichen. Häufig wird zudem vorhandenes Wissen nicht ausreichend durch externe Perspektiven ergänzt, wodurch Potenziale ungenutzt bleiben.
Bei SINEOS kennen wir die Stärken und Schwächen unserer Mitarbeiter und Partner genau und berücksichtigen diese bereits in der Konzeptionsphase. Lösungsansätze werden grundsätzlich von mehreren Personen geprüft und gemeinsam weiterentwickelt. So stellen wir sicher, dass Projekte zielgerichtet und auf einem hohen Qualitätsniveau umgesetzt werden. Bei Bedarf beziehen wir zusätzlich externe Expertise ein, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Beispiel 2
In vielen Unternehmen besteht das verantwortliche Team überwiegend aus Marketingexperten. Gleichzeitig liegt die Verantwortung für technische Projekte wie die Entwicklung eines Webportals häufig ebenfalls in diesem Bereich. Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit von der beauftragten Agentur.
Auf den ersten Blick funktionieren die entwickelten Lösungen meist einwandfrei. Ohne tiefgehendes technisches Verständnis ist es jedoch schwierig, die Qualität objektiv zu beurteilen oder alternative Lösungsansätze einzubringen.
Eine unabhängige zweite Meinung durch eine weitere Agentur oder einen erfahrenen Freelancer kann hier einen erheblichen Mehrwert bieten.
Transparenz bedeutet für uns auch, eigene Fehler offen zu reflektieren. Auch bei SINEOS arbeiten Menschen, und Fehler lassen sich nie vollständig ausschließen. Entscheidend ist jedoch, Prozesse so zu gestalten, dass Risiken minimiert und Lösungen schnell gefunden werden.
Beispiel 3
Durch Zeitdruck und begrenzte Budgets wird bei komplexen Projekten häufig ein entscheidender Aspekt vernachlässigt: eine saubere Dokumentation. Ebenso kommt es vor, dass Unternehmen keinen vollständigen Zugriff auf ihr eigenes System erhalten, etwa auf das CMS, den Shop oder den Serverzugang.
Diese Punkte sind jedoch essenziell, insbesondere wenn über die Website geschäftskritische Prozesse abgewickelt werden. Fehlende Dokumentation oder eingeschränkter Zugriff können im Ernstfall zu erheblichen Problemen führen. Beispielsweise kann es vorkommen, dass ein verantwortlicher Entwickler nicht mehr verfügbar ist und wichtiges Wissen für Wartung oder Weiterentwicklung fehlt. Auch der Wechsel zu einer anderen Agentur oder das Einholen einer zweiten Meinung wird dadurch erschwert oder unmöglich gemacht.
Deshalb ist es wichtig, von Anfang an alle relevanten Projektdetails zu dokumentieren und den Zugriff auf zentrale Systeme sicherzustellen. Idealerweise erfolgt dies über ein internes Wiki, das so aufgebaut ist, dass sich auch neue Beteiligte schnell einarbeiten können. Gut strukturierter Code und die Einhaltung von Coding Guidelines tragen zusätzlich dazu bei, die Wartbarkeit und Nachvollziehbarkeit langfristig zu sichern.
Bedenken hinsichtlich administrativer Zugänge lassen sich durch klare Richtlinien und definierte Prozesse minimieren. So bleibt die Kontrolle gewahrt, ohne die Flexibilität einzuschränken. Strukturprogramme und sauberer selbstsprechender Code, der Coding Guidelines beachtet sind große Pluspunkte für eine gute Dokumentation. Natürlich kann man Bedenken haben, wenn man dem Kunden Admin-Zugang gewährt. Aber diese kann man beseitigen in dem man klare Richtlinien vorgibt, wie diese zu handhaben sind oder dass eben ggf. Kosten entstehen können, wenn Fehlbedingungen vorkommen.